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Only Lovers Left Alive

Image Drama/Fantasy / FSK12 / 123 Min.
mit T. Hiddleston, T. Swinton

Bild: 16:9/1:1,85
Ton: DD 5.1
Sprachen: dt./engl./franz.

Zusammenfassung
Der Undergroundmusiker Adam versteckt sich in einer Villa in Detroit vor den Zumutungen der modernen Welt, während seine große Liebe Eve tausende Kilometer entfernt Zuflucht in der romantischen Kasbah von Tanger gefunden hat.

Als sie spürt, dass ihr lebensmüder Gefährte seiner Unsterblichkeit ein Ende setzen will, macht sie sich auf den Weg zu ihm ...

Kritik:
Was hat die "Twilight"- Vampirsaga und der ebenfalls von untoten Blutsaugern bevölkerte "Only lovers left alive" miteinander zu tun? Nix! Und das ist auch gut so. War man doch etwas erschrocken, als man erfuhr, dass sich die Independant-Ikone Jim Jarmusch der grassierenden Vampir-Thematik annehmen will. Doch statt Blutfontänen und gestählten Hollywood-Körpern, bekommt man eine zarte, fast elegische Vampirromanze, die von Jarmuschs ätzender Gesellschaftskritik fast konterkariert wird. Dabei schafft es der Regisseur immer wieder kleine Geschichten und Anekdoten abzuliefern, die einzig mit Hilfe der grandiosen Bilder erzählt werden. Ein wunderschönes Bild ergibt sich, wenn die lebensmüden Vampire Adam und Eve durch die dem Untergang geweihte Stadt Detroit fahren und die noch nicht ganz verzagte Eve der Stadt (und sich?) eine Zukunft wie ein Phönix aus der Asche prophezeit.
"Only lovers left alive" benötigt Zeit. Zeit um all die wunderschönen kleinen Details zu entdecken, die Jarmusch in seine Bildkompositionen eingearbeitet hat. Wie schon bei "Limit of control" legt Jarmusch weniger Wert auf stringente Handlungen oder austarierte Dialoge, nein es geht ihm um Stimmungen, um Tatsachen, die eben keiner Erklärung mehr bedürfen. Ein kleines Meisterwerk der Vampirromanze, das unter anderem durch deutsche Fernsehgebührengelder möglich gemacht wurde.
(tom-Hohenzollernstraße)


ab 27.06.2014